Wer hinter der Academy steht

Wir sind ein kleines Lehrteam aus Softwareentwicklung und technischer Ausbildung. Unsere Module richten sich an Einsteiger, die zum ersten Mal strukturiert programmieren lernen, ebenso an Quereinsteiger, die ihre vorhandene Praxis ordnen wollen. Statt Werkzeugkataloge zu präsentieren, arbeiten wir mit einem durchgehenden Projekt pro Kursabschnitt, an dem jeder Schritt nachvollziehbar bleibt.

Lernen in Modulen Jeder Kurs ist in aufeinander aufbauende Einheiten gegliedert. Am Ende einer Einheit steht ein lauffähiges Teilstück, nicht nur eine Zusammenfassung.
Praxis vor Theorie Konzepte wie Datenstrukturen oder Schnittstellen werden erst erklärt, wenn sie im Projekt tatsächlich gebraucht werden. Das hält den Einstieg übersichtlich.
Begleitung statt Vorlesung Fragen zu Code, Fehlermeldungen oder Vorgehensweisen gehören zum Alltag. Wir antworten konkret und arbeiten an Beispielen aus dem jeweiligen Modul weiter.
Klare Werkzeuge Editor, Versionskontrolle und Testumgebung werden von Anfang an mitgeführt, damit der Übergang in eigene Projekte ohne Umstellung gelingt.

Fragen zu Kursaufbau, Vorkenntnissen oder zum passenden Einstieg klären wir am besten direkt: Kontakt aufnehmen oder telefonisch unter 0680 3277326.

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Wer die Module betreut

Hinter jedem Lernmodul steht jemand, der den Stoff selbst unterrichtet und regelmäßig Code reviewt. Die Betreuung ist bewusst klein gehalten: fünf Personen, klare Zuständigkeiten, keine anonyme Korrektur aus der Ferne.

Wer eine Frage zu einer Aufgabe hat, landet direkt bei der Person, die das Modul konzipiert hat. Das verkürzt Rückfragen und sorgt dafür, dass Beispiele aus der Praxis stammen und nicht aus einem Lehrbuch.

Modulverantwortung

Jedes Modul hat eine feste Ansprechperson für Inhalt, Aufgabenstellung und Bewertung.

Betreuungsschlüssel

Kleine Gruppen, damit Rückmeldungen zu Code und Projektarbeit nicht im Sammelpostfach verschwinden.

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Studiengangsleitung, Software Engineering

Dr. Ella Toth B.Eng.

Betreut die Module zu Programmiergrundlagen und Softwarearchitektur. Achtet darauf, dass Beispiele aus echten Projekten stammen und nicht aus konstruierten Übungsaufgaben.

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Leitung Werkzeuge und Zusammenarbeit

Maga. Larissa Penz B.Eng.

Verantwortet die Module zu Versionskontrolle, Code-Reviews und Teamarbeit. Bringt Erfahrung aus verteilten Teams mit, in denen Branch-Strategien den Alltag bestimmen.

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Frontend-Entwicklung

Felix Fichtinger

Unterrichtet HTML, CSS und JavaScript anhand eines durchgehenden Projektbeispiels. Erklärt außerdem, wann Frameworks sinnvoll sind und wann sie ein kleines Projekt nur beschweren.

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Daten und Backend

Emely Wirth B.Sc.

Betreut die Module zu Datenhaltung, Schnittstellen und serverseitiger Logik. Legt Wert auf nachvollziehbare Fehlerbehandlung statt schneller Behelfslösungen.

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Lernbegleitung und Übungsbetrieb

Leonie Rabl

Koordiniert Übungsgruppen, Sprechstunden und die Rückmeldung zu eingereichten Aufgaben. Kennt die typischen Stolperstellen im ersten Lernhalbjahr aus der Praxis.

Häufige Fragen zur Lernstruktur

Wer sich für einen Einstieg in die Programmierung entscheidet, hat meist dieselben praktischen Fragen: Wie viel Vorwissen ist nötig, wie ist ein Modul aufgebaut, und was passiert, wenn ein Thema nicht sofort sitzt. Die folgenden Antworten fassen zusammen, wie die Academy arbeitet und worauf Teilnehmende sich einstellen können.

Brauche ich Vorkenntnisse, um mit einem Modul zu beginnen?

Für die Grundlagenmodule reicht mathematisches Basiswissen aus der Schulzeit. Wer noch nie programmiert hat, startet mit Variablen, Datentypen und Kontrollfluss und arbeitet sich von dort weiter. Für fortgeschrittene Themen wie Versionskontrolle im Team oder Frontend-Architektur setzen wir solide Kenntnisse in mindestens einer Sprache voraus. Vor jedem Modul steht eine kurze Einstufung, damit niemand im falschen Tempo landet.

Wie ist ein Lernmodul aufgebaut?

Jedes Modul verbindet kurze Erklärungen mit Übungsaufgaben, die direkt im Editor bearbeitet werden. Danach folgt ein kleineres Projekt, an dem sich das Gelernte anwenden lässt. Zwischen den Einheiten gibt es Wiederholungen, weil sich Konzepte wie Schleifen oder Funktionen erst durch mehrmaliges Anwenden festsetzen. Am Ende steht eine Reflexion darüber, welche Entscheidungen im Code gut funktioniert haben und welche nicht.

Welche Werkzeuge werden im Unterricht verwendet?

Wir arbeiten mit verbreiteten, frei verfügbaren Entwicklungsumgebungen, damit das Gelernte auch außerhalb der Academy nutzbar bleibt. Für Versionskontrolle kommt Git zum Einsatz, für Webthemen ein moderner Browser mit Entwicklerwerkzeugen. Die Auswahl ist bewusst schlank gehalten: Es geht nicht darum, möglichst viele Tools zu zeigen, sondern die wichtigsten sicher zu beherrschen.

Wie viel Zeit sollte ich pro Woche einplanen?

Erfahrungsgemäß sind zwei bis drei konzentrierte Lerneinheiten pro Woche sinnvoll, jede zwischen sechzig und neunzig Minuten. Wer nur einmal wöchentlich arbeitet, verliert leichter den Anschluss an vorherige Themen. Kurze, regelmäßige Sitzungen bringen mehr als ein langer Block am Wochenende, weil das Gehirn Pausen zum Verarbeiten braucht.

Was passiert, wenn ich bei einem Thema hängen bleibe?

Zu jedem Modul gibt es einen begleitenden Austausch, in dem Fragen zu konkreten Aufgaben gestellt werden können. Häufig liegt die Schwierigkeit nicht im Konzept selbst, sondern in einer kleinen Ungenauigkeit im Code. Wir schauen uns solche Stellen gemeinsam an, statt sofort eine Musterlösung vorzugeben. Wer ein Thema wiederholen möchte, kann das Modul erneut durcharbeiten, ohne den Anschluss zu verlieren.

Erhalte ich am Ende eine Rückmeldung zu meinem Projekt?

Ja. Abgeschlossene Projekte werden durchgesehen und mit Anmerkungen zu Struktur, Lesbarkeit und Wartbarkeit zurückgemeldet. Dabei geht es nicht um eine Note, sondern um konkrete Hinweise, was sich beim nächsten Mal verbessern lässt. Diese Rückmeldung ist erfahrungsgemäß der Teil, der am meisten für die weitere Entwicklung bringt.

Wie aus einzelnen Kursideen ein Lehrbetrieb wurde

Angefangen hat alles mit einem kleinen Kursraum in Völkermarkt und einer Handvoll Teilnehmer, die zum ersten Mal eine Entwicklungsumgebung öffneten. Heute ist daraus ein modular aufgebautes Programm geworden, in dem Grundlagen, Werkzeuge und Projektarbeit aufeinander aufbauen. Die folgenden Etappen zeigen, welche Entscheidungen den Weg bestimmt haben.

Erste Module

Vom Einzelkurs zum festen Lehrplan

Die ersten Abende drehten sich um Variablen, Schleifen und einfache Skripte. Schnell zeigte sich, dass ein loser Kursabend nicht reicht: Wer nach zwei Wochen weitermachen wollte, brauchte eine Reihenfolge. Daraus entstand der erste feste Lehrplan mit klar getrennten Modulen für Grundlagen, Datenstrukturen und erste eigene Programme.

Aufbau der Werkstatt

Übungsräume statt reiner Theorie

Statt weiterer Folienvorträge wurden Rechnerarbeitsplätze eingerichtet, an denen Teilnehmer direkt Code schreiben, Fehler lesen und Versionen verwalten. Git, Debugger und Testläufe gehören seitdem zum Alltag jedes Moduls. Der Unterricht folgt dem Rhythmus: kurz erklären, selbst tippen, gemeinsam prüfen.

Erweiterung

Softwareentwicklung als eigenes Fachgebiet

Mit wachsender Nachfrage kamen Module zu Webentwicklung, Datenbanken und sauberer Codestruktur hinzu. Die Kursleitungen arbeiteten die Inhalte so um, dass sie sich gegenseitig bedingen: Wer Frontend belegt, hat vorher HTML, CSS und JavaScript-Grundlagen gesehen. Doppelte Erklärungen fielen weg, der Stoff wurde dichter.

Heute

Feste Module, offene Projektarbeit

Aktuell besteht das Programm aus aufeinander abgestimmten Lernmodulen, die jeweils mit einer praktischen Aufgabe abschließen. Wer möchte, bringt ein eigenes Vorhaben mit und arbeitet daran unter Anleitung. Die Rückmeldungen aus diesen Projekten fließen direkt in die Überarbeitung der Module zurück.

Fragen zu Modulreihenfolge, Vorkenntnissen oder Einstiegspunkt? Die Kursleitung beantwortet sie direkt.

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