Vom ersten Interesse bis zum lauffähigen Projekt

Wer bei uns einsteigt, durchläuft einen klaren Ablauf. Kein Sprung ins kalte Wasser, sondern einzelne Schritte, die aufeinander aufbauen und an denen du jederzeit den Stand deines Lernfortschritts ablesen kannst.

Erstgespräch und Standortbestimmung

Am Anfang steht ein kurzes Gespräch. Wir klären, welche Vorkenntnisse du mitbringst, ob du eher an Webentwicklung, Datenverarbeitung oder Softwarearchitektur interessiert bist und wie viel Zeit pro Woche realistisch verfügbar ist. Daraus ergibt sich eine Empfehlung für das passende Einstiegsmodul, nicht umgekehrt.

Einstufung in ein Lernmodul

Je nach Ergebnis ordnen wir dich einem Modul zu, das zu deinem Niveau passt. Wer bereits programmiert hat, steigt bei Versionskontrolle und Projektstruktur ein. Einsteiger beginnen mit Variablen, Datentypen und Kontrollfluss. Die Module bauen inhaltlich aufeinander auf, lassen sich aber auch einzeln belegen.

Wöchentliche Übungen mit Code-Review

Der Kern jedes Moduls sind praktische Aufgaben, die du eigenständig löst. Eingereichte Lösungen werden kommentiert: Lesbarkeit, Namensgebung, Fehlerbehandlung. Diese Rückmeldung ist der Punkt, an dem sich Lernfortschritt tatsächlich einstellt, weil sie an deinem eigenen Code ansetzt.

Teamprojekt in kleinen Gruppen

Ab dem mittleren Niveau arbeitest du mit zwei bis vier weiteren Teilnehmenden an einem gemeinsamen Repository. Branches, Pull-Requests und Konfliktauflösung werden dabei nicht theoretisch erklärt, sondern fallen einfach an. Das ist der Teil, der im Berufsalltag am häufigsten gebraucht wird.

Abschlussprojekt und Dokumentation

Zum Ende eines Moduls steht ein eigenes Projekt: eine kleine Webanwendung, ein Auswertungsskript oder ein Werkzeug für den eigenen Arbeitsablauf. Dazu gehört eine kurze technische Dokumentation, damit nachvollziehbar bleibt, welche Entscheidungen warum getroffen wurden.

Auswertung und nächster Schritt

Nach der Abgabe besprechen wir das Ergebnis und schauen, welche Themen noch offen sind. Daraus entsteht entweder der Übergang in ein weiterführendes Modul oder eine gezielte Empfehlung für selbstständiges Weiterarbeiten. Fragen zu einzelnen Schritten beantworten wir unter Kontakt.

Was die Module in der Praxis abdecken

Fähigkeiten, die aus Kursstoff tatsächliche Werkzeuge machen

Die Academy ist in Lernmodule gegliedert, die aufeinander aufbauen. Jedes Modul behandelt ein klar umrissenes Feld der Softwareentwicklung und schließt mit einer Aufgabe ab, die man wirklich gebaut haben muss, bevor es weitergeht. Wer hier lernt, arbeitet an echten Problemstellungen statt an isolierten Übungsbeispielen.

Programmieren von Grund auf

Variablen, Datentypen, Bedingungen und Schleifen werden nicht nur erklärt, sondern in kleinen Programmen angewendet. Der Schwerpunkt liegt auf lesbarem Code: sprechende Namen, kurze Funktionen, nachvollziehbare Kontrollflüsse. Wer diesen Teil durchgearbeitet hat, kann eigenständig kleinere Skripte schreiben und fremden Code zumindest grob einordnen.

Softwareentwicklung im Team

Einzelarbeit ist die Ausnahme, nicht die Regel. Deshalb gehört Versionskontrolle mit Git, eine saubere Branch-Strategie und der Umgang mit Pull-Requests zum festen Bestandteil. Auch das Zurückrollen fehlerhafter Änderungen wird geübt, weil dort in der Praxis die meisten Unsicherheiten auftreten.

Webanwendungen bauen

Von semantischem HTML über wartbares CSS bis zu JavaScript, das den Zustand einer Oberfläche verwaltet. Die Module zeigen, wann ein Framework sinnvoll ist und wann es ein kleines Projekt nur beschwert. Am Ende steht eine Anwendung, die Struktur, Gestaltung und Verhalten nachvollziehbar trennt.

Daten und Schnittstellen

Wie Programme Informationen speichern, abfragen und zwischen Systemen austauschen. Behandelt werden Datenmodelle, der Aufbau von Schnittstellen und der Umgang mit Fehlern, die dabei unweigerlich auftreten. Ein Thema, das in vielen Einsteigerkursen zu kurz kommt, im Alltag aber ständig gebraucht wird.

Werkzeuge und Arbeitsweise

Editor, Terminal, Debugger und Testwerkzeuge gehören zum Handwerkszeug. Die Module erklären nicht nur, welche Werkzeuge es gibt, sondern wann welches den Aufwand wirklich senkt. Dazu kommen Gewohnheiten wie kleine, nachvollziehbare Änderungen und das Lesen von Fehlermeldungen, bevor man zu raten beginnt.

Technische Grundlagen verstehen

Rechner, Betriebssysteme, Netzwerke und der Weg einer Anfrage durch das Internet. Dieses Modul liefert den Hintergrund, der viele spätere Entscheidungen erst verständlich macht. Es geht nicht um Prüfungswissen, sondern darum, technische Zusammenhänge einordnen zu können, wenn sie im Projekt auftauchen.

Lernwege nach Vorkenntnissen und Zielsetzung

Die Academy arbeitet mit aufeinander abgestimmten Modulen. Wer neu einsteigt, beginnt mit den Grundlagen der Programmierung; wer bereits Code schreibt, steigt direkt in Architektur, Werkzeuge und Teamarbeit ein. Jeder Lernweg lässt sich unterbrechen und später fortsetzen, weil die Module aufeinander aufbauen statt nebeneinander zu stehen.

Einstieg in die Programmierung

Für Teilnehmende ohne Vorerfahrung. Behandelt Datentypen, Verzweigungen, Schleifen und Funktionen anhand kleiner, vollständiger Programme. Der Schwerpunkt liegt auf lesbarem Code und dem schrittweisen Debuggen, nicht auf möglichst vielen Sprachfeatures.

  • Python als erste Sprache, Übungen im Editor
  • Wöchentliche Aufgaben mit schriftlichem Feedback
  • Abschluss: eigenes kleines Konsolenprojekt
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Softwareentwicklung im Team

Für Lernende mit ersten Programmiererfahrungen. Im Mittelpunkt stehen Versionskontrolle mit Git, Branch-Strategien, Code-Reviews und der Umgang mit Konflikten. Dazu kommen Tests, Fehlerbehandlung und das Lesen fremder Codebasen.

  • Arbeit in kleinen Gruppen an gemeinsamen Repositories
  • Pull-Requests, Reviews und Rollback üben
  • Abschluss: betreutes Gruppenprojekt
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Webanwendungen und digitale Oberflächen

Für Teilnehmende, die Anwendungen im Browser entwickeln möchten. Semantisches HTML, wartbares CSS-Layout und JavaScript zur Zustandsverwaltung werden an einem durchgehenden Beispiel aufgebaut. Es wird auch besprochen, wann ein Framework sinnvoll ist und wann nicht.

  • Struktur, Gestaltung und Verhalten getrennt denken
  • Barrierefreiheit und responsive Layouts
  • Abschluss: interaktive Webanwendung
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